Am besten lernt man am Ort des Geschehens

Am besten lernt man am Ort des Geschehens

eingetragen in: Holz | 0

Im Büro ahnt man es schon, aber vor Ort wird es einem ganz klar: wir haben es hier in unserem Geschäft mit tollen Menschen und mit schönen Produkten zu tun. Unsere junge Mitarbeiterin Viktoria Diede hat während ihrer zweiwöchigen Studienreise in die Ukraine das Land, die Leute und ihre Kultur kennengelernt – und dabei viel Holz gesehen und jede Menge nützliches Praxiswissen über unsere Produkte mitgebracht.

Viktoria Diede, September 2017

Im August dieses Jahres habe ich die Ausbildung zur Kauffrau für Groß- und Außenhandel bei Jacob Jürgensen erfolgreich abgeschlossen und bin seitdem bei der JJ Wood im Laubholzbereich als Vertriebsassistentin tätig.

Im September ging es für 2 Wochen auf Reisen in die Ukraine, die ein sehr wichtiger Beschaffungsmarkt für unsere Holzprodukte ist. Die Tage waren voller Eindrücke und Informationen rund um den Forst, das Holz, verschiedene Produktionstechniken und ebenso kombiniert mit viel Spaß und Kultur.

In der ersten Woche nahm ich an einem Russisch Sprachkurs in der ukrainischen Hauptstadt Kiew teil, in dem ich meine Vorkenntnisse der russischen Sprache vor allem auf dem Fachgebiet Holzhandel weiter ausbauen konnte. Ich hatte nicht nur die Möglichkeit, mein Fachvokabular zu erweitern, sondern habe auch viel über die ukrainische Kultur gelernt.

Mein persönliches Highlight in der ersten Woche war eine geführte Tour durch das Kiewer Höhlenkloster Petscherska Lawra. Der große Klosterkomplex umfasst eine Mehrzahl von Kirchen, Klöstern, Museen und Mönchshöhlen, welche mich sehr beeindruckt haben. Durch die Straßenzüge Kiews zu schlendern, vorbei an hübschen Monumenten und großen Kirchen ist ebenso ein Erlebnis für sich. Die Stadt ist kulturell geprägt durch ihre Vielzahl an künstlerischen und musikalischen Talenten. Ein großer Geheimtipp liegt unter der Erde: Die Metro-Stationen sind prunkvoll gestaltet und liebevoll mit Mosaiken verziert. Natürlich durften auch die einheimischen Köstlichkeiten auf meinem Tagesplan nicht fehlen.

Anschließend ging es mit unserem Ukrainischen Mitarbeiter Ihor Myroniuk und einem weiteren Kollegen der JJ Wood, Dennis Iwanovski, auf Tour durch den Westen der Ukraine. Von Lviv aus fuhren wir in Richtung Süden. In dieser Region besuchten wir verschiedene Lieferanten für Eiche, Buche und Nadelhölzer (Kiefer, Fichte und Tanne). Neben Schnittholz bieten wir unseren Kunden auch Lamellen, Zuschnitte und andere Spezialprodukte von unseren Partnerwerken in der Ukraine an.

Mit diesen Produkten habe ich täglich im Büro in Hamburg zu tun und es war für mich besonders spannend die Herstellung vor Ort zu erleben. Es hat mich sehr gefreut, dass unsere Partner sich viel Zeit genommen haben, um ihre Produktionsprozesse zu zeigen und zu erklären. Gerade diese bodenständigen Menschen hinter den tollen Produkten haben mich sehr beeindruckt.

Durch den Sprachkurs und die genauen Einblicke in die Abläufe und Produkte konnte ich in dieser Zeit wichtige Impulse für meine berufliche Zukunft bei JJ und mich persönlich mitnehmen. Neben den gesammelten Erkenntnissen während der Reise quer durch die Ukraine habe ich sehr nette, gastfreundliche und offene Menschen kennengelernt. Die Kultur und die Landschaften in der Ukraine haben mich immer wieder aufs Neue beeindruckt und zum Staunen gebracht.